Von der Rohplatte zum fertigen Schrank

Eine effiziente Produktion ist im heutigen Wettbewerb absolut entscheidend. Ein Unternehmen, das seine Prozesse konsequent fit für die Zukunft gemacht hat, ist FM Büromöbel. Dabei wurde eng mit dem

Werkzeughersteller AKE zusammengearbeitet.

Gehört zu den führenden Unternehmen der Büromöbelindustrie in Deutschland: EM Büromöbel in Bösel. Dabei zeichnet sich hier die Kombination von absolut hochwertigen Ausführungen in Verbin dung mit einem guten Preis-Leis tungs-Verhältnis aus. Die Anfänge des Unterneh mens lagen in einer einfachen Tischlerei, weshalb der familiengeführte Betrieb seine handwerklichen Wurzeln bis heute betont. Gleichzeitig investiert EM syste matisch und konsequent in Zukunftstechnologien. Denn dem Unternehmen ist klafl dass es nur so wettbewerbsfähig bleibt. Der hohe Automatisierungs grad in der Fertigung von FM ist beeindruckend. So wandern die unterschiedlichsten Holzwerkstoff platten wie von Geisterhand aus dem Hochregallager auf lma-Zu schnittanlagen vom Typ „ Performance Cut“ . Dort angekommen, werden sie sofort mit geringst möglichem Verschnitt individuell aufgeteilt.

Dann übernehmen „ DP Nestingfräser“ von AKE die Verarbei tung. Es folgt ein Arbeitsschritt auf den anderen. Dabei entsteht innerhalb von nur vier Stunden aus einer rohen Spanplatte ein fertiger Schrank. Alles verläuft in atemberaubender Geschwindig keit und vollautomatisch ohne Un terbrechung. Das war allerdings nicht immer so.

„Bevor wir auf AKE-Werkzeuge umstellten, hatten wir gewisse Schwierigkeiten. Es landeten zu viele Späne auf der Platte und die Absaugung war überfordert“ ‚ erinnert sich Florian Landwehr, Produktionsleiter in der Vorfertigung bei EM. „Außerdem wollten wir höhere Vorschübe fahren und län gere Standzeiten erreichen. Also wandten wir uns mit unseren Wünschen an AKE.“

Schließlich gibt es bei dem Büromöbeispezialisten ein ambi tioniertes Programm namens „ FM Woodflow 2020“, das für eine hocheffiziente Fließfertigung steht. Die AKE-Werkzeugspezialisten analysierten die Bearbeitungsvor gänge. Neben der „ lma Perfor mance Cut“, einer „lma Novi mat“, einer „ Ima Bima GX 60“ sowie einem Bohr-Fräsautomaten von Pries und Horstmann gab es noch eine Reihe von weiteren Fräsaufgaben an Bearbeitungs zentren und Kantenanleimmaschi nen von Homag. Es folgte ein intensiver Austausch zwischen FM und AKE, um Ziele und Umsetzung klar zu definieren. „Eine gute Zusammenarbeit kann nur durch gute Kom munikation entstehen, das ist der große Pluspunkt bei AKE“, lobt Florian Landwehr.

In Folge wurden für alle Fräs aufgaben passende Werkzeuge empfohlen, die die Gesamtleistung verbesserten. „ Die Werkzeuge von AKE bieten uns je nach Einsatzbereich etliche Verbesserungen, beispielsweise durch Verringerung der Feinstäube, da die Späne nun gezielt ausgeworfen werden“, erläutert Landwehr. „ Obwohl wir jetzt mit höheren Vorschüben ar beiten, haben sich die Standzeiten verlängert. Darüber hinaus stellen wir eine deutlich geringere Ge räuschentwicklung fest.“

Dabei fiel der AKE-Schaftfräser „Z3 DP“ mit 2.0-Technologie insbesondere an dem Bearbeitungs zentrum von Homag mit sehr gu ten Werten in Bezug auf Standzeit, Kantenqualität und Feinstaubentwicklung auf. Aktuell wird dort mit einer Drehzahl von 18.000 Umdrehungen pro Minute und einem Vorschub von 10 Me tern pro Minute gearbeitet. Die Leistungsgrenze des Werkzeugs liegt aber noch deutlich höher, womit genügend Luft nach oben bleibt.

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