Effizient umgesetzt - AKE transferiert „Zerspanung 2.0“ auf Plattensäge

Seit der preisgekrönten Einführung des SuperSilent-Sägeblattes hat sich das AKEPrinzip der Zerspanung 2.0 bewährt und wurde konsequent erweitert. Nun liegen erfolgreiche Testergebnisse auf Plattensägen mit mechanischem Vorschub vor.

Auszug aus der aktuellen BM 02/17

Herkömmliche Sägeblätter unterliegen in der Regel starkem Verschleiß. Um durchweg hochwertige Ergebnisse zu erzielen, muss man als Tischler oder Schreiner also penibel darauf achten, dass die Schnittqualität der Blätter erhalten bleibt. Rüstzeiten durch resultierenden Werkzeugwechsel schlagen insbesondere bei industrieller Nutzung negativ zu Buche, aber auch Klein betriebe sind nicht erfreut über häufige Sägeblattwechsel. Mit seinem Prinzip der „Zerspanung 2.0“ hat sich AKE dieses Problems gewidmet und in Form des SuperSilent-Sägeblattes im Jahr 2013 eine preisgekrönte Entwicklung auf den Markt gebracht. Das Erfolgsprinzip bringt neben der erhöhten Standzeit eine deutlich reduzierte Lautstärkeentwicklung mit sich. Ausgehend vom manuellen Vorschub bei der Formatkreissäge wurde es konsequent auf weitere Bereiche umgesetzt – zunächst auf das Fräserprogramm und nun auf Plattensägen mit mechanischem Vorschub. Inzwischen liegen AKE aussagekräftige Praxiserfahrungen vor, die aufhorchen lassen. Doch um das Prinzip zu verstehen, helfen zuvor kompakte Einblicke in die Entstehungsgeschichte.

Erkenntnisse als Tor zur Innovation

Alexander Knebel, Geschäftsführer bei AKE, störten die „Naturgesetze der Werkstatt“ bei der Zerspanung erheblich. In der Folge analysierte er den Vorgang in Mikroschritten, um den Ursachen von Lärm, Verschleiß und unsauberen Schnittkanten auf den Grund zu gehen. Tatsächlich fand er diese in der Mehrfachzerspanung. Diese entsteht wie folgt: Jede herkömmliche Schneide trägt Material ab. Es entstehen Späne, welche sich im Spanraum des Folgezahns verfangen und die Zahnschneide abnutzen. Ungefähr zwei Drittel aller Späne ergeht es so. Das restliche Drittel fällt in Richtung Sägeblattgrundkörper und erzeugt ebenso unerwünschte Reibung.

Wirtschaftlich effektiv auf leisen Sohlen

In der Entstehung des Prinzips Zerspanung 2.0 wurde die Zahngeometrie so verändert, dass der klassische Spanraum je nach Produkt gar nicht mehr bzw. nur noch minimal vorhanden ist. Die Abfuhr des Großteils der Späne erfolgt bei den Sägeblättern über eine Gürtelzone unterhalb der Zähne. Nur ein geringer Bruchteil geht zum Grundkörper. Diese beiden 02/17 BM 69 Besonderheiten sind patentiert als MircoGeo und ChipBelt. Umgesetzt wurden die Vorteile zuerst bei dem SuperSilent-Sägeblatt für manuellen Vorschub. Der Name zeichnet das zunächst auffälligste Merkmal aus: die Geräuschentwicklung. Sie liegt bei nur 75 dB (A) im Leerlauf (Lautstärke eines Staubsaugers). Wesentlich interessanter für viele Betreiber ist jedoch die gesteigerte Wirtschaftlichkeit, die herkömmliche Sägeblätter in den Schatten stellt. Denn weil die Mehrfachzerspanung auf ein Minimum reduziert wurde, erreicht das Blatt beachtliche Standzeiten bei hochwertiger Schnittgüte. Zu besserer Energieeffizienz führt die reduzierte Reibung und eine schmalere Schnittbreite. Unterm Strich kann der Anwender, je nach Einsatz, an mehreren Stellen sparen: am Blatt (längere Standzeit), am Personal (weniger Rüstkosten), am Material (geringer Verschnitt bei hoher Schnittqualität) und beim Energieverbrauch.

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