Biesse auf dem Sprung zur 2.0-Technologie

Schon seit geraumer Zeit beliefert AKE den führenden Maschinenhersteller Biesse als Erstausrüster mit Werkzeugen. Aktuell testet der Hersteller das Plattenaufteilsägeblatt

2.0. Erste Ergebnisse werden zur Ligna 2017 erwartet.

Auszug HOB 1/2.2017

Die Biesse-Group mit Stammsitz in Pesaro/Italien unterhält vier Geschäftsbereiche.Im Bereich Holzverarbeitung fallen alle Aktivitäten unter den Namen Biesse.Hier hat das Unternehmen auch seinen Ursprung.Seit 1969 baut der Qualitätshersteller sein Portfolio beständig aus. Heute gehörtBiesse zu den weltweit führenden Unternehmen in diesem Sektor. Niederlassungen und Produktionsstätten stehen den Kunden rund um den Globus zur Verfügung und sorgen für kurze Wege. Entscheidend für den Erfolg des Unternehmens ist zudem das ganzheitliche Lösungsdenken, das sich durch alle Bereiche zieht. So profitieren Schreinereien ebenso vom durchdachten Komplettsortiment wie die Großindustrie. Geliefert werden Maschinen für Möbel, Türen und Fenster sowie Komponenten aus Holz für die Bauwirtschaft. Seit einigen Jahren betätigt sich Biesse mit speziell ausgelegten Maschinenlösungen auch im rasch wachsenden Markt der Kunststoffbearbeitung. Mit der Selco-Serie gelingt es dem italienischen Maschinenbauer, eine große Bandbreite an Plattenaufteilanlagen für fast jeden Bedarf abzudecken, von der einfachen Plattensäge mit mechanischem Vorschub bis zum Fertigungszentrum mit simultaner Mehrfachbearbeitung und kurzer Durchlaufzeit. Jede Komponente wird sorgfältig entwickelt und getestet, bevor sie beim Kunden zum Einsatz kommt. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Zulieferer, insbesondere, wenn es um das Herzstück einer Anlage, das Sägeblatt, geht.

Überzeugendes Standardsägeblatt
Als im Frühjahr 2016 die Tests zur Erstausrüstung der Selco-Serie mit Sägeblättern abgeschlossen waren, sah man in Italien überraschte und gut gelaunte Gesichter. Das AKE-Standardplattensägeblatt Type 0024 hatte die Mitbewerber um eine ganze Note in der Wertung übertroffen. Berücksichtigt hatte man Standzeit, Schnittqualität und Serviceleistungen der Werkzeughersteller. Die AKE-Ingenieure wussten aber schon damals, dass es noch besser geht. Denn die eigens entwickelte Zerspanung 2.0 bietet genau das, was Maschinenhersteller und Anwender brauchen: lange Standzeiten, flexible Einsatzmöglichkeiten in vielen Materialien, hohe Schnittgüte, leises und energieeffizientes Arbeiten sowie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Was fehlte, war die Übertragung in Richtung mechanischer Vorschub. Erfolgsgeschichte 2.0 Begonnen hat die Erfolgsgeschichte von Zerspanung 2.0 vor vier Jahren. Auf der Ligna 2013 wurde Supersilent vorgestellt, ein Sägeblatt für Formatsägen mit manuellem Vorschub. Die neue Technologie erntete Innovations- und Designpreise, weil das Sägen quasi neu erfunden wurde und die Vorteile für die Anwender weitreichend sind. Nur zwei Jahre später verblüffte AKE mit der Übertragung des Konzeptes auf Fräswerkzeuge. Im vergangenen Jahr präsentierte der Werkzeugspezialist auf der Messe Holz-Handwerk das Plattenaufteilsägeblatt 2.0 für Maschinen mit mechanischem Vorschub. Die Erfahrungen der Kunden mit diesem Sägeblatt sind sehr gut, weshalb AKE nun die Ligna 2017 nutzen will, um die Praxistauglichkeit zu belegen. Jeder Anwender, der sich mit dem Gedanken trägt, seine Produktion wirtschaftlicher zu gestalten, kann sich auf der anstehenden Messe von Zerspanung 2.0 überzeugen. Viele Kunden und Maschinenhersteller setzen die Technologie bereits erfolgreich ein oder sind auf dem Weg dazu. Die Anforderungen im industriellen Bereich sind dabei etwas anders gelagert: Gefordert sind hohe Vorschubwerte und eine lange Standzeit. [...]

Lesen Sie weiter ...